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Ziel dieser Seiten ist es, in anschaulicher und verständlicher Form Medizinalpflanzen im Botanischen Garten aus pharmazeutischer und chemischer Sicht vorzustellen.
Es werden für jede Pflanze die lateinischen, aber auch die volkstümlichen Namen genannt, ihre taxonomische Einordnung getroffen und ihr Habitus in Form farbiger Abbildungen, oft auch mit Detailansicht, beschrieben. Es folgen dann mögliche medizinische, pharmazeutische und homöopatische Anwendungen entsprechender Pflanzenteile (Drogen) oder Extrakte sowie chemische Formeln jeweils typischer Inhaltsstoffe (Naturstoffe).
Wenn man bedenkt, dass noch heute etwa 70% der Weltbevölkerung Krankheiten ausschließlich mit pflanzlichen Therapeutika behandelt, so ist der Stellenwert dieser Phytotherapie als "hoch" einzustufen. Auch wenn die medizinische Applikation von Pflanzen seit mehreren Jahrtausenden bekannt ist, zeigt das erst kürzlich in Deutschland zugelassene Krebstherapeutikum Taxol, isoliert aus der Eibe, auch die aktuelle Bedeutung der Pflanzen als hervorragende Lieferanten neuer und bewährter Arzneistoffe.
 
Erstellt von den Pharmaziestudenten des 3. und 4. Semesters im Sommer 2000 unter Anleitung der Assistenten des Lehrstuhls, insbesondere Joachim Hartmann, Cornelia Kiewert, Yuri Sheludko, Anja Bayer, Martin Ruppert, Dr. Claudia Rezmer. Frau Ilona Zirbs danken wir sehr für redaktionelle Hilfe, Tobias Hefner für das Überprüfen der strukturformeln, sowie Dr. Günter Schneider und Dipl. Chem. Christian Perlick für computertechnische Unterstützung. Wir danken den Verfassern jener Datenbanken, aus denen wir Abbildungen entnehmen durften, sowie dem Fonds der Chemischen Industrie (Frankfurt/M) und dem BMBF (Bonn).