Institut für Pharmazeutische und Biomedizinische Wissenschaften (IPBW)

 

 

 

Aktuelles

Digitale Woche der offenen Tür an der JGU: 25.-29.01.2021

Vom 25. bis 29. Januar 2021 findet eine digitale Woche der offenen Tür statt. Auch die Pharmazie ist mit einem digitalen Lehrangebot für interessierte Schülerinnen und Schüler vertreten.

Weitere Infos finden Sie unter https://www.studium.uni-mainz.de/wdot/

Broschüre

Veranstaltungen der Pharmazie

Achtung: Für den Vortrag "Pharmaziestudium vom 1. bis zum 8. Semester am Beispiel von Aspirin" und die Vorlesung "Chemie für Pharmazeuten I" ist eine Anmeldung erforderlich!

 

Hemmstoffe wirken gegen Coronavirus-Enzym: Grundlagenforschung zeigt Ansätze für Wirkstoffentwicklung

Viruseigene Papain-ähnliche Protease wird von neuartigen Inhibitoren angegriffen / Wirksamkeit gegen SARS-CoV und SARS-CoV-2 in Zellkultur ermittelt

Während gegen den Krankheitserreger SARS-CoV-2 die ersten Impfstoffe entwickelt wurden, sind wirksame Medikamente zur Behandlung einer Infektion mit dem Coronavirus noch in der Erforschung. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Gießen, Mainz und Würzburg haben in einer Arbeit der Grundlagenforschung nun Ansatzpunkte gefunden, die zur Entwicklung von Wirkstoffen gegen Coronaviren allgemein und auch gegen den aktuellen Erreger der Covid-19-Pandemie beitragen könnten. Dabei handelt es sich um Hemmstoffe, die sich gegen ein Virusenzym richten. "Die Inhibitoren greifen dieses Enzym an und machen es unwirksam, worauf sich das Virus nicht mehr vermehren kann", sagt die Studienleiterin Prof. Dr. Tanja Schirmeister von der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU). "Anhand unserer Erkenntnisse könnten eventuell Wirkstoffe entwickelt werden, die nicht nur gegen aktuelle, sondern auch gegen künftige Coronaviren wirken."

Das Coverbild von "ChemMedChem" zeigt einen Blick auf Partikel des Coronavirus und die viruseigene Papain-ähnliche Protease: Die essenzielle Protease wird anvisiert und mit neuartigen Inhibitoren angegriffen. Dies führt zur Zerstörung der Viren. Abb./©: Hannah Maus, Lea Maus

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18.12.2020

 

Bekämpfung von Schistosomiasis voranbringen: JGU und Merck vereinbaren Open-Lab-Initiative

Öffnung der Labore von Merck in Darmstadt für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler – Ziel sind wirksame Alternativen zur Bekämpfung der Schistosomiasis

Schistosomiasis ist eine parasitäre Erkrankung, die von Saugwürmern verursacht wird, auch bekannt als Bilharziose. Weltweit sind von dieser Krankheit etwa 240 Millionen Menschen betroffen. Die Weltgesundheitsorganisation WHO ordnet Schistosomiasis in die Liste der vernachlässigten Krankheiten ein – also als eine Krankheit, die wenig Beachtung findet trotz ihrer großen Bedeutung vor allem in ärmeren Ländern. Die Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Tanja Schirmeister an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) und die deutsche Geschäftseinheit des Unternehmensbereiches Healthcare von Merck haben nun eine Forschungskooperation vereinbart, um wirksamer gegen die Krankheiten vorzugehen: Unterzeichnet wurde ein sogenannter Open-Lab-Vertrag, der es akademischen Gastwissenschaftlerinnen und Gastwissenschaftlern ermöglicht, mit ihren eigenen Forschungsprojekten zu Merck zu kommen und dort an der Seite der Forschenden von Merck in den Laboren in Darmstadt zu arbeiten. Ziel ist es, eine Alternative zu der Behandlung mit Praziquantel zu finden.

 

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Weiterführende Links:

Arbeitskreis Prof. Dr. Tanja Schirmeister

Open Lab bei Merck Healthcare in Darmstadt

Merck Open Innovation Initiatives for Global Healt

17.12.2020

 

Preisträger 2020 der Apotheker-Jacob-Stiftung

(ma) Auch dieses Jahr haben die Universitäten in Saarbrücken und Mainz wieder die Preise der Apotheker-Jacob-Stiftung (AJS) an junge Wissenschaftler mit herausragenden wissenschaftlichen Arbeiten im Fach Pharmazie verliehen. Die Preisträger haben bereits jetzt beachtliche hochrangige Publikationen zu ihren Promotionsarbeiten veröffentlicht. Daher war sich der Vorstand mit den Professorien der Pharmazie in Mainz und Saarbrücken einstimmig einig, diese an sie zu verleihen. Die Preise werden normalerweise im Rahmen einer offiziellen Feierstunde vergeben, Corona-bedingt wurde dies virtuell durchgeführt.

Die diesjährigen Preisträger sind

Mainz (für 2019 und 2020, je 1.000 Euro):

Frau Dr. Mona Dawood

(Pharmazeutische Biologie, Professor Dr. Thomas Efferth)

Targeting the epigenetic modifier HDAC6 for cancer therapy and for overcoming drug resistance. 

Herr Dr. Dominik Jacob

(Pharmazeutische und Medizinische Chemie, Professor Dr. Mark Helm)

RNA metabolism and posttranscriptional modification. Quantitation of RNA abundance and modification status by Microscale Thermophoresis and LC-MS.

 

Saarbrücken (für 2020, je 500 Euro, geteilt):

Frau Dr. Jenny Vanessa Valbuena-Perez

(Pharmazeutische Biologie, Frau Professor Dr. Alexandra K. Kiemer)

Investigations on the role of GILZ in statin therapy and the influence of glucocorticoid metabolism in age-related inflammation.

Herr Dr. Mohamed Salah Rezk Abdelrahim

(Pharmazeutische und Medizinische Chemie, Professor Dr. Rolf W. Hartmann und Priv.-Doz. Dr. Martin Frotscher)

Development of the first dual inhibitors for steroid sulfatase (STS) and 17ß-hydroxysteroid dehydrogenase type 1 (17ß-HSD1): a novel treatment approach for endometriosis.

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14.12.2020

 

Einführungsveranstaltungen für Erstsemester WiSe 2020/21

Liebe Erstsemester,

wir begrüßen Sie herzlich zu Ihrem Studium der Pharmazie in Mainz.

Für den kommenden Montag sind 2 Einführungsveranstaltungen geplant:

Die erste Veranstaltung betrifft die Einführung in das Praktikum „Allgemeine analytische Chemie der anorganischen Arznei-, Hilfs- und Schadstoffe“. Diese findet in 2 Runden statt. Für Studierende deren Nachname mit dem Buchstaben A-L beginnt, findet die Veranstaltung von 11.00-12.00 Uhr, für Studierende mit dem Nachname M-Z von 12.00-13.00 Uhr statt. Sie können sich nach der Einführung ab 13.00 Uhr für das Praktikum über das Onlineportal Jogustine anmelden. (Beginn Anmeldephase 26.10.2020 ab 13 Uhr)

Von 14.00-16.00 Uhr findet dann eine allgemeine Einführungsveranstaltung statt. Auch diese wird in 2 Runden abgehalten.

Bitte denken Sie daran, dass im Gebäude Maskenpflicht herrscht und im und vor dem Gebäude Abstand gehalten werden muss. Das Gebäude ist zur Zeit verschlossen, Sie werden dann in kleinen Gruppen hereingelassen.

 

Marie-Luise Winz ist neue Juniorprofessorin für Pharmazeutische / Medizinische Chemie am Institut für Pharmazeutische und Biomedizinische Wissenschaften (IPBW)

Wir heißen Frau Dr. Marie-Luise Winz herzlich willkommen, die seit dem 1.9.2020 das IPBW als Juniorprofessorin für Pharmazeutische / Medizinische Chemie verstärkt.

Das zentrale Forschungsthema in der Arbeitsgruppe Winz sind Qualitätskontrollwege, die in unseren Zellen die Eiweißproduktion überwachen um z.B. der Entstehung von Aggregaten vorzubeugen. Wenn diese Kontrollwege nicht funktionieren, kann es zu neurodegenerativen Erkrankungen kommen. Die AG Winz wird sich mit verschiedenen Aspekten dieser Kontrollwege beschäftigen, beginnend bei den molekularen Grundlagen der Fehlererkennung in der Eiweißproduktion, über Wechselwirkungen mit anderen zellulären Prozessen, bis zum Einfluss von Alterungsprozessen auf diese Kontrollmechanismen. Hierbei wird sie zu einem großen Teil molekularbiologische und biochemische Methoden verwenden, oftmals gestützt durch moderne Sequenzierungsverfahren.

Diese Studien sollen langfristig dazu beitragen, die Rolle dieser Qualitätskontrollwege in der Entstehung von alterungsbedingten, neurodegenerativen Krankheiten besser zu verstehen, um die Suche nach Ansätzen zu Diagnostik, Prävention und Behandlung dieser Erkrankungen zu unterstützen.

Es sind derzeit auch zwei Doktorandenstellen in der AG Winz zu vergeben. Interessierte können sich gern unter mwinz [at] uni-mainz.de melden.

Wir wünschen Frau Dr. Winz viel Erfolg und freuen uns auf die Zusammenarbeit!

 

08.01.2020: DPhG-Vortrag

Am Mittwoch, 08. Januar 2020, 20.15 Uhr, spricht im Institut für pharmazeutische und biomedizinische Wissenschaften der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Staudinger Weg 5, Seminarraum I (EG),

 Herr Dr. Markus Knöll, Engineering Pharma Sales (PADH/EPS1), Hüttlin GmbH - A Bosch, Packaging Technology Company |, Schopfheim,

 über das Thema:

 „Moderne industrielle Herstellung fester Arzneiformen: Chargenbezogen bis kontinuierlich”

 

10.10.2019: DPhG-Vortrag

Am Donnerstag, 10. Oktober 2019, 11.15 Uhr, sprechen in der Alten Mensa der Johannes Gutenberg Universität Mainz, Johann-Joachim-Becher-Weg 5, in Mainz, Frau Prof. Dr. Tanja Schirmeister und Herr Prof. Dr. Thomas Efferth, Institut für Pharmazie und Biochemie der Johannes Gutenberg Universität Mainz

 über das Thema:

 

23.-25.07.2019: DFG-FAPESP Workshop

Vom 23. bis 25. Juli findet in der alten Mensa der DFG-FAPESP Workshop der JGU Mainz und der ferderal university of ABC, São Paulo zum Thema Protease Research in Chemistry and Biology:
Focus on Neglected Tropical Diseases
statt. Die Vorträge sind für Interessierte frei zugänglich.

Programm

 

28.06.2019 Vorstellung der Abteilung Pharmakologie und Toxikologie

Die Vorstellung des Arbeitskreises von Frau Prof. Dr. Kristina Friedland findet am

Freitag, 28.06.2019, 14.00 Uhr,

im SR1 des Gebäudes Pharmazie statt.

Programm