American Association of Pharmaceutical Scientists verleiht Mainzer Professor Peter Langguth Fellow-Status

Univ.-Prof. Dr. Peter Langguth vom Institut für Pharmazie und Biochemie - Therapeutische Lebenswissenschaften der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist in Anerkennung seiner wissenschaftlichen Arbeiten der Fellow-Status der American Association of Pharmaceutical Scientists (AAPS) verliehen worden. Die AAPS wurde im Jahr 1986 von dem renommierten Pharmazeuten Prof. Leslie Z. Benet gegründet. Sie ist der Zusammenschluss pharmazeutischer Wissenschaftler in den USA mit derzeit etwa 12.000 Mitglieder. Bislang wurde diese Auszeichnung erst an vier in Deutschland tätige Pharmazeutische Wissen­schaftler vergeben.

Mit der Auszeichnung würdigt die AAPS die Verdienste von Univ.-Prof. Dr. Peter Langguth um die Pharmazeutischen Wissenschaften, wobei herausragende Arbeiten von ihm und seiner Arbeitsgruppe im Bereich der Arzneiformen-bezogenen Pharmakokinetik und Biopharmazie besondere Beachtung gefunden haben; mehr als 100 internationale Veröffentlichungen und Patente liegen hier vor. Beispielhaft hob die Jury wegweisende Veröffentlichungen zu Technologien der Bioverfügbarkeits­steigerung von biopharmazeutischen Problemarzneistoffen, zur Wirkstofffreisetzung aus zielgerichteten Arzneistoffträgersystemen und zur Vorhersage des In-vivo-Verhaltens von Arzneiformen durch In-vitro- und In-silico-Verfahren hervor.

Die Auszeichnung erfolgte im Rahmen des Jahreskongresses der American Association of Pharmaceutical Scientists (AAPS), der zusammen mit dem Weltkongress der Federation International Pharmaceutique (FIP) im November 2010 in New Orleans stattfand.